Warum ihr auch im Winter draußen Sport machen sollt

Winter
 

Es sind keine idealen Trainingszeiten nach Feierabend um 18 Uhr am Abend. Es nieselt, die Temperaturen fallen auf 0° Grad, Dunkelheit bricht an und nach dem harten Tag denke ich mir auf dem Weg zum Trainingsplatz: warum tu ich mir das an, warum geh ich überhaupt raus? Und dann verschwinden die Gedanken, wenn ich zum Lauf ansetze, Burpees mache, Push-Ups mache. Der Körper ist aufgewärmt, der Puls schlägt schneller und die frische Luft durchströmt meine Lungen! Ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich unter diesen Konditionen sporttechnisch meine beste Performance zeigen. Und ich will euch sagen, warum ich gerade bei diesem Wetter besonders aufgehe.

Die kalte Luft stärkt unser Immunsystem

Wir halten uns im Winter bevorzugt in den eigenen vier Wänden auf. Doch wusstet ihr, dass die Kälte nicht direkt Krankheiten erzeugen, sondern der Mangel an frischer Luft, an mangelnder Bewegung und das Einnisten von Viren in unserem Körper. Und so drehen wir die Heizung auf, bei zu hoher Heizungsluft trocknen die Schleimhäute aus und wir heißen die Viren womöglich willkommen in unserem Körper! Stoßlüften und offenes Fenster für einige Minuten sind empfehlenswert. Doch was eurem Körper wirklich gut tut ist Frischluft. Da sind Spaziergänge, Läufe, Joggingrunden sehr förderlich. Das solltet ihr im Hinterkopf behalten, wenn ihr rausgeht.

Ein psychologischer Kampf für mehr Disziplin

Diese Beobachtung sieht man immer wieder. Wir fragen unsere Freunde, ob sie mit uns Sport machen wollen und hören immer wieder die gleiche Ausrede: es ist zu kalt, zu dunkel, sie sind zu müde, haben keine Lust. Es ist vor allem reine Kopfsache, ob man draußen in der dunklen, kalten Welt sich den Herausforderungen stellt oder sich lieber zu Hause einkuschelt und es besonders warm hat. Die Leute haben natürlich einen eigenen Willen und bestimmen selbst, was das Beste für sie ist. Aber wer ein erhöhtes Maß an Selbstdisziplin hat und Ehrgeiz zeigt, lässt sich auch von den Witterungsbedingungen draußen nicht abhalten. Es ist die eigene Entscheidung, ob wir einen härteren Weg einschlagen, der unbequem, aber lohnenswert ist.

Setzt euch Ziele

Wenn im April der Frühling wieder da ist und die ersten Wettkämpfe anstehen (Marathon, Halbmarathon, Sportevents), fangt ihr da mit dem Training an, nachdem ihr im Winter ordentlich mit dem Essen zugelangt habt? Ich kann euch versichern, dass ihr nichts holen werdet. Denn eure Konkurrenten haben November, Dezember angefangen, hart zu trainieren und sind euch einen Schritt voraus. Natürlich ist der Spaß bei einem Wettbewerb im Vordergrund und nicht immer kann man gewinnen. Doch man muss sich die Frage stellen, ob die geleistete Performance für einen zufriedenstellend war oder hätte man womöglich mehr leisten können?

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