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Ernährung

Body Mass Index : zuverlässige Kennzahl für die Figur?

 

Des Öfteren möchten wir über den Body Maß Index ermitteln, ob unsere Figur schlank, normal oder im Übergewicht liegt. Wieviele Trugschlüsse man daraus ziehen kann, lässt sich beispielsweise am Wrestling- und Hollwoodstar Dwayne Johnson alias „The Rock“ erkennen. Bei einem stattlichen Gewicht von 1,93m und einem Gewicht von 120kg läge bei diesem Herrn die Adipositas, eine starke Form der Fettleibigkeit mit Tendenzen zu Problemen im Stoffwechselkreislauf vor. Wer aber in seinen Actionfilmen sieht, wie er von Dach zu Dach springt und sogar durch Fensterscheiben springt und sich selbst von Explosionen nicht aus der Ruhe bringen lässt, wird ihn wohl kaum zu den weniger sportlichen Jungs zählen. Der springende Punkt anhand dieses Beispiels ist: das BMI ist nicht immer das richtige Maß zur Ermittlung der idealen Körperfigur, da es zwischen einer Bodybuilderfigur und einer Bierbauchfigur nicht eindeutig unterscheiden kann.

Der Body Mass Index als Richtwert

Der belgische Astronom und Statistiker Adolphe Jacques Quetelet entwickelte 1832 Körper-Kennzahlen, das Relationen vom eigenen Körpergewicht zur Körpergröße herstellen sollte. Das BMI wurde nach dem 2.Weltkrieg von Ignaz Kaup weiterentwickelt und kann alternativ als Quetelet-Kaup-Index bezeichnet und die Berechnung wird so berechnet: BMI= m/ l*l , also Masse in kg durch Körpergröße zum Quadrat. Dass das Ergebnis ein grober Richtwert ist und Faktoren wie Körperfett, Statur, Muskelmasse oder Bauchumfang vernachlässigt, dürfte somit keine Überraschung sein. Der Wert basiert auf der Berechnung anhand eines Durchschnittswerts und berücksichtigt Alter und Geschlechts. Also soziokultureller Wert zwischen Regionen und Ländern kann mithilfe eines gebildeten Durchschnittswerts allerdings ein Zusammenhang zum Wohlbefinden einer Region oder eines Landes ermittelt werden. So kann der prozentuale Anteil an Fettleibigkeit (BMI über 30) in bestimmten Ländern ermittelt werden! Hier liegen laut dem Artikel hier unter http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/neuer-spitzenreiter-ist-mexiko-die-usa-sind-nicht-mehr-die-dickste-industrienation_aid_1039055.html die Leute aus den USA sowie aus Mexiko auf den vordersten Plätzen: in den Ländern hatten 2013 jeweils über 30% der Bevölkerung einen BMI von über 30. Dass allerdings auch nicht überwiegend muskulöse Bodybuilder mit dicken Muskeln herumlaufen, ist wenig überraschend. Die Japaner weisen den wenigsten Anteil an Menschen mit hohem BMI auf und der Blick in die Ernährung und Lebensweise dieser besonderen Kultur wirkt sich positiv auf die Lebenserwartung aus.

Körperfettanteil richtig messen

Es gibt andere als Faktoren als der BMI, womit der Körperfettanteil gemessen werden kann. Darunter fällt auch die Messung der Hautfaltendicke mithilfe einer Körperfettzange. Typisch ist hierbei die 3-Falten oder 7-Falten Methode, bei der die Zange bestimmte Teile misst und womit der Fettanteil anhand der vorgegeben Messtabelle abgelesen wird.
Die Handhabung erfolgt ganz simpel: man ergreift mit Zeigefinger und Daumen die Hautfalte, die gemessen wird und zieht sie hoch. Die hochgezogene Schicht wird anschließend mit dem Fat Caliper gemessen und der entsprechende Wert wird in die Tabelle eingetragen. So eine Methode gehört zu den kostengünstigsten, da die Zange hier zu Preisen unter 10 Euro erhältlich ist.

Eine andere Methode ist die Nutzung der Körperfettwaage, die in der Regel durch elektrische Impulse am Körper ermittelt werden. Moderne Waagen lassen sich mit PC, Smartphones oder Tablet verknüpfen. Das Tanita BC-601 Modell zeigt beispielsweise Fett- und Muskelmasse getrennt für die jeweiligen Körperbereiche und Daten lassen sich auf SD-Karte abspeichern. Solche Geräte wären für Sportler ideal, die ihre Ergebnisse mit den Leistungen abgleichen.

Der eigene Blick in den Spiegel

Die beste Art, seinen Körper zu beurteilen ist allerdings immer noch das geschulte Auge mit Blick in den Spiegel. Wo sind die Problemzonen? Bin ich zu dick? An welchen Stellen sollte man arbeiten? Wie hat man sich die letzte Zeit ernährt? Das sind alles selbstkritische Fragen, mit denen man sich selbst als Profisportler beschäftigen sollte!

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